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wer rastet der rostet

16
Nov
2009

was raschelt denn da?



Warum nicht mal die Natur als Raum der Klänge erleben? Einzig, was dafür erforderlich ist: Die Augen verbinden und sich führen lassen durch den stützenden Arm eines Partners. Noch zu erwähnen wäre, dass dabei nach Möglichkeit nicht gesprochen werden sollte.
Das klingt jetzt wohl für viele ziemlich abgefahren, doch dieser "Hörspaziergang" birgt durch die Ausschaltung des Sehsinns ganz neue Eindrücke der Umgebung.

Da unsere Wahrnehmung üblicherweise durch das Sehen dominiert ist, treten nun, wenn dieser Sinn ausgeschaltet wird, Dinge, die sonst nicht beachtet werden (z.B. das Rascheln von Laub, das Knirschen von Kies oder das leichte Einsinken in Sand, das Plätschern von Wasser, die Stille des Parks im Gegensatz zum Großstadtlärm), verstärkt ins Bewusstsein und bewirken ein intensives Aha-Erlebnis.

Die Aktionsreihe: *Nachhaltigkeit als Lebenskunst* der Stadt Freiburg und der Katholischen und Evangelischen Akademie, hat unter dem Motto: *Wie ist es, die Umgebung nur zu er-hören und zu er-tasten?* eingeladen, die Stadt auf andere Weise zu erleben.

K. Nagorni, der das Experiment: *Die Stadt als Klangwelt erleben*, leitet, und das durch den Freiburger Stadtgarten führt, weiß um die Intensität dieser Erfahrungen. "Geräusche sind Boten und lösen ganz unterschiedliche, sehr subjektive Reaktionen aus, das Hören ist im Alltag aber nur untergeordnet. Einen Raum, der unser Auge verletzt, tolerieren wir viel weniger als einen Raum, der unserem Ohr missfällt", so Nagorni.

13
Okt
2009

Hirnforschung

"Sie müssen sich selbst sehr gut kennenlernen."

Kann man seinen Charakter als Erwachsener überhaupt noch ändern? Der Neurobiologe Gerhard Roth
erforscht solche Fragen am Institut für Hirnforschung an der Universität Bremen. Weiterlesen

10
Aug
2009

Positiver Blick

auf das Alter hält gesund

Hilflos und unfähig: Wer als junger Mensch solche Vorstellungen mit dem
Alter verbindet, muss in späteren Lebensjahren tatsächlich mit einem
erhöhten Krankheitsrisiko rechnen.
Wissenschaftler der Yale-Universität in den USA werteten Personendaten
aus, die seit 1968 regelmäßig erfasst wurden. Die Teilnehmer waren zu
Studienbeginn zwischen 18 und 49 Jahre alt und gesund. Menschen, die
damals negative Erwartungen für das Alter hatten, litten später öfter
unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Apotheken Umschau Juni 09)

4
Aug
2009

richtigfit

Für alle, die fit werden oder bleiben wollen, oder sich einfach nur informieren möchten:

Eine, wie ich finde, interessante und umfangreiche Seite des Deutschen Sportbundes,
rund um das Thema Sport & Fitness HIER

28
Jul
2009

backward running



Als Kinder hatten wir immer einen Riesenspaß beim Rückwärts-Wettlaufen.
Inzwischen ist es zu einer sportlichen Disziplin für Erwachsene geworden,
und angeblich soll diese Gangart nicht zuletzt auch zu gesundheitlichem
Wohlbefinden beitragen. Unter anderem wird durch diesen ungewohnten
Bewegungsablauf das Körpergefühl verbessert und der Gleichgewichtssinn
gefördert sowie die Konzentration erhöht, um nur ein paar wenige Gründe
zu nennen, warum man es mal ausprobieren könnte. ;-)

Näheres dazu HIER

12
Jul
2009

Guter Rat

An einem Sommermorgen
Da nimm den Wanderstab,
Es fallen deine Sorgen
Wie Nebel von dir ab.



Des Himmels heitere Bläue
Lacht dir ins Herz hinein,
Und schließt, wie Gottes Treue,
Mit seinem Dach dich ein.



Rings Blüten nur und Triebe
Und Halme von Segen schwer,
Dir ist, als zöge die Liebe
Des Weges nebenher.



So heimisch alles klinget
Als wir im Vaterhaus,
Und über die Lerchen schwinget
Die Seele sich hinaus.

Theodor Fontane

23
Jun
2009

Qigong

Video-Tipp: Qigong

Die allumfassende Lebensenergie, das Qi, im Körper fließen zu lassen ist das Ziel der traditionellen chinesischen Trainingsform Qigong.
Der langsame und harmonische Bewegungsablauf, kombiniert mit Atem- und Konzentrationsübungen, stärken Körper, Geist und Seele.

In dem Film "Qigong" erklärt Großmeister Professor Jianguo Sun, worauf es ankommt, und zeigt Übungen für Einsteiger hier

9
Jun
2009

Laufen

tut den Augen gut

Wer Herz und Kreislauf mit regelmäßigem Joggen fit hält, senkt damit gleichzeitig das Risiko, an grauem Star oder einer Makuladegeneration zu erkranken. Augenärzte des Lawrence National Laboratory in Berkeley (USA) hatten die Gesundheitsdaten von
41 000 Läufern über sieben Jahre hinweg ausgewertet. Die Studie ergab: Je öfter und je weitere Strecken die Teilnehmer gelaufen waren, desto besser fiel die Schutzwirkung auf ihre Augen aus.

(Quelle: Apotheken Umschau)

11
Mai
2009

lang ist's her...

seit ich es als kleines Kind kaum erwarten konnte, mich draußen in der Natur von Schuhen und Söckchen zu befreien und leichten Fußes über Stock und Stein des von der Sonne erwärmten Erdbodens zu laufen. Habe beim Gedanken daran noch immer die mahnenden Worte meiner Mutter in den Ohren, dass, solange der Monatsname ein *r* enthält, Barfußlaufen für uns Kinder absolut tabu ist... ;-)

Doch, warum sollte das vergnügliche Laufen mit bloßen Sohlen eigentlich nur Kindern oder dem Sandstrand-Urlaub vorbehalten sein? Nun las ich kürzlich, dass das Wandern ohne Schuhe verstärkt in Mode gekommen sei. Vor allem in einigen Ferienregionen sind spezielle Parks entstanden, die auf eigens präparierten Rundwegen mit verschiedenen Untergründen wie Sand, Matsch, Gras... ein sinnliches und abwechslungsreiches Barfußerlebnis bieten. Ganz neue Eindrücke können somit durch den direkten Bodenkontakt gewonnen werden.
Zu alledem soll Barfußgehen auch noch recht gesund sein. Speziell die Füße werden auf diese Weise besser trainiert als mit Schuhen. Daher ist es für die Füße selbst eine ausgezeichnete Möglichkeit, die gesamte Fußmuskulatur zu verbessern, da sie gleichmäßig beansprucht wird. Das heißt, nicht nur die Fersen werden (wie beim Gehen mit Schuhen) belastet, sondern auch die Zehen und der Fußballen. Das Gehen auf bloßen Sohlen soll darüberhinaus auch blutkreislaufanregend und dadurch immunstärkend sein. Auch für die Stützmuskulatur in Rücken und Beinen zeigt Barfußgehen eine positive Wirkung.
Freilich sollten es Ungeübte bei den ersten Barfußausflügen langsam angehen lassen. Anfangs nicht länger als etwa eine Stunde vorzugsweise auf weichem Waldboden, über naturbelassene Feldwege oder Wiesen wäre ideal. Längere Strecken mit hartem oder steinigem Untergrund sollten lieber erst nach einer entsprechenden Gewöhnungsphase in Anbetracht kommen. Auch sollte man mit möglichst leichtem Gepäck, das vorsorglich u.a. ein paar Schuhe und Heftpflaster enthält ;-) barfüßig unterwegs sein.

Zum Abschluss hier noch eine lesenswerte Seite zum Thema

1
Mai
2009

mach mit

beim härtesten Rätsel des Internet! :-)

Grauezelle.net: 256 Fragen, die so schwer sind, dass sie von nur 0,1 Prozent aller Teilnehmer richtig beantwortet werden

Für Rätselfreunde mit Ausdauer gibt es bereits seit rund zwei Jahren das wohl anspruchsvollste Rätsel des deutschsprachigen Internet. Wer sich auf der Internetseite Grauzelle.net anmeldet, bekommt als Erstes eine einfache Matheaufgabe gestellt, die nur aus Einsen besteht. Doch Frage für Frage wird es schwieriger, auf eine Lösung zu kommen. Und davon braucht man insgesamt 256, um sich zu den bislang 31 Leuten - von mehr als 37000 - zu gesellen, die alle richtigen Antworten für "das härteste Rätsel im Netz" herausgefunden haben. Denn bei den meisten Fragen können weder der sonst allwissende Onkel Google noch die kluge Tante Wikipedia wirklich weiterhelfen: Bei Grauzelle.net ist hauptsächlich Nachdenken gefragt, manchmal auch ein Blick hinter die Dinge.
Und nicht immer weiß man, ob die aktuelle Frage gerade eine Scherzfrage ist oder nach Logik verlangt. Das Wie-konnte-ich-darauf-bloß-nicht-kommen-an-die-Stirn-Schlagen kommt aber auch oft vor, jedenfalls nachdem die korrekte Lösung eingegeben ist.
Eine Warnung zum Schluss: Wer sich in das schwerste Rätsel des Netzes vertieft, kann Tage und Nächte mit dem Rätsel verbringen, die Suchtgefahr ist recht hoch;-) - Und noch ein Tipp: Die Seite zu Frage Nummer sieben sollte man speichern, die braucht man später noch.
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Wenn du einen Tausendfüßler fragen würdest, in welcher Reihenfolge er denn seine 1000 Füße bewege, stolpert er

die Zeit vergeht im Sauseschritt

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