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dies und das

6
Dez
2009

Nikolaus von Myra

geboren zwischen 270 und 286 in Patara, wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als griechischer Bischof von Myra in Kleinasien, damals Teil des Römischen Reiches.

Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Er sei mit 19 Jahren von seinem Onkel, ebenfalls mit Namen Nikolaus und ebenfalls Bischof von Myra, zum Priester geweiht worden und sei dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra gewesen. Während der Christenverfolgung 310 soll er gefangen genommen und gefoltert worden sein. Als Sohn reicher Eltern soll er sein ererbtes Vermögen unter den Armen verteilt haben (was auch von den besser bezeugten Bischöfen des 4. Jahrhunderts, Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea, berichtet wird und dort als historische Tatsache gilt).

Nikolaus’ Wirken hat zu vielfältigen Legendenbildungen beigetragen, die im Laufe der Jahrhunderte dazu führten, dass er als einer der wichtigsten Heiligen angesehen wurde. Die Legenden basieren allerdings nicht nur auf (vorgeblichen) Taten des Bischofs von Myra, sondern auch auf denen eines gleichnamigen Abtes des Klosters Sion bei Myra, der später Bischof in Pinara war und 564 starb.

***


Seitenaltar mit dem Bild des hl. Nikolaus in der Wallfahrtskirche "Käppele" in Würzburg

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Nikolaus ist von jeher einer der populärsten katholischen Heiligen. Der Festtag des heiligen Nikolaus, der 6. Dezember.
Nikolaus ist insbesondere der Schutzpatron der Seefahrer, reisenden Händler, Ministranten und Kinder.
Die zahlreichen Legenden führten dazu, dass der heilige Nikolaus von vielen weiteren Gruppen als Schutzheiliger auserwählt wurde, so von Studenten, Kaufleuten, Getreidehändlern, Pfandleihern, Juristen, Apothekern, Schneidern, Küfern, Fuhrleuten, Salzsiedern, Gefängniswärtern, Dreschern. Selbst die Metzger machten den Heiligen – wegen der Scholaren im Pökelfass – zu ihrem Patron. Als Nationalheiliger wird Nikolaus vor allem in Russland, Kroatien, Serbien, in Süditalien (Bari) und in Lothringen verehrt.

Der 6. Dezember ist vor allem ein Tag der Kinder, da Nikolaus seit Jahrhunderten als Wohltäter der Kinder verehrt wird;
In mittelalterlichen Klosterschulen gab es den Brauch, dass die Kinder sich am Nikolaustag einen "Kinderbischof" aus ihren Reihen wählen durften. Nach dem Prinzip der verkehrten Welt predigte er den Erwachsenen und durfte ihr Verhalten tadeln.

Schiffchensetzen nennt man den seit dem 15. Jahrhundert bekannten Brauch, bei welchem aus Papier oder anderem Material *Nikolausschiffe* gebastelt werden, in die der Heilige seine Gaben legen soll. Hintergrund für diesen Brauch dürfte das Schifferpatronat sein. Auch heute noch findet sich auf vielen Handelsschiffen ein Bildnis des St. Nikolaus. Das Nikolausschiffchen wurde später durch Stiefel, Schuh oder Strumpf abgelöst, zu denen später noch der Gabenteller hinzukam. Auch heute noch stellen Kinder am Vorabend des Nikolaustages Schuhe, Stiefel oder Teller vor die Tür oder hängen Strümpfe vor den Kamin, damit der Heilige sie auf seinem Weg durch die Nacht mit Nüssen, Mandarinen, Schokolade, Lebkuchen usw. füllen kann. Außerdem gibt es morgens gern einen aus Hefeteig gebackenen Nikolaus. Indessen bringt der Nikolaus nicht nur Geschenke: In vielen Erzählvarianten beschenkt und lobt er die guten Kinder, während er die bösen tadelt und durch Schläge mit einer Rute bestraft. Welche Kinder im letzten Jahr gut und welche böse waren, liest er in seinem „goldenen Buch“. Viele Eltern laden ehrenamtliche oder bezahlte Nikolause ein, den Kindern zu Hause eine derartige "Predigt" zu halten, die jedoch stets mit einer Bescherung endet.
Ein weiterer Brauch findet in einigen Dörfern im Siegerland statt. Am Abend des 6. Dezembers verkleiden sich vorrangig Kinder als Nikolaus (im Siegerländer Platt auch "Kloas" genannt) und ziehen von Haus zu Haus. Die Bewohner versuchen zu erraten, wer sich unter der Nikolaus-Maske verbirgt und geben dem "Kloas" anschließend einen kleinen Geldbetrag oder Süßigkeiten mit auf den Weg. Um Kassel heisst das Glowesabend (Klobesabend).


Bauernregeln zum Nikolaustag

"Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus.
Trockener St. Nikolaus, milder Winter rund um's Haus."


Oder:

"Fließt zu Nikolaus noch Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft."

... na dann schaun mer mal... ;-)


(Diese und weitere Infos: Wikipedia)

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3
Dez
2009

Bilder

In eigener Sache:

Hin und wieder fehlten/fehlen Bilder auf meinem Weblog. Das hat damit zu tun, dass mein Bildhoster in diesem Fall technische Probleme hat, die jedoch bisher immer recht schnell behoben wurden. Also bitte nicht wundern, wenn ab und zu an manchen Stellen zum Text das zugehörige Bild fehlt.

Liebe Grüße und allen Lesern einen schönen Tag!
Ambrosia

23
Nov
2009

Ist das nicht wundervoll?!!

Die am Kopf zusammengewachsenen, fast dreijährigen siamesischen Zwillinge Trishna und Krishna, wurden am Dienstag letzter Woche in einer etwa 30-stündigen, ausgesprochen riskanten Operation getrennt und sind inzwischen (nach einem künstlichen Koma) beide wieder bei Bewusstsein. Die Chance, dass beide Kinder die Operation überstehen, war ursprünglich nur auf 25 Prozent geschätzt worden. Die Ärzte öffneten die Schädeldecke und trennten die Gehirne der Zwillinge. Daran waren 16 Spezialisten beteiligt, die sich monatelang vorbereitet hatten. Während der Marathon-OP im Royal Children's Hospital in Melbourne, hielten sich die Ärzte mit lauter Popmusik wach, zudem mussten die Beteiligten immer wieder kurze Schlafpausen einlegen.

Ohne Operation wären die beiden Mädchen wahrscheinlich innerhalb der kommenden Monate gestorben. Und nun zeigten laut Krankenhausbericht erste Aufnahmen nach der OP keine Hirnschädigung der beiden.

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20
Nov
2009

Selbsteinschätzung

Im Rahmen einer US-Studie wurden 78 Eltern von zwei- bis fünfjährigen Kindern gebeten, aus einer Liste von 20 Eigenschaften jene anzukreuzen, die ihrer Ansicht nach auf ihr Kind und sie selbst zuträfen. Außerdem sollte ein durchschnittliches Kind im selben Alter beschrieben werden.
Das Ergebnis war erstaunlich: Fast alle Eltern hielten sich und ihre Kinder für weit besser als den Durchschnitt. Gerade mal 4 Teilnehmer schätzten sich selbst und ihren Nachwuchs realistisch ein.
Kann man demnach also schlussfolgern, dass die Menschen dazu neigen, alles, was sie selbst betrifft, optimistischer zu beurteilen? Zumindest hätte eine diesbezüglich positive Grundhaltung sicher auch Vorteile, wie ich finde, sofern man den gesunden Menschenverstand nicht außen vor lässt; denn ansonsten wäre früher oder später eine Ent-täuschung bereits vorprogrammiert... ;-)

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13
Nov
2009

Pech oder Glück



Auch noch im 21. Jahrhundert ist die Annahme, die Zahl 13 bringe Unglück, ganz oben auf der Rangliste des Aberglaubens in unserer sonst so rationalen, und wissenschaftlich ausgerichteten Gesellschaft angesiedelt.

Im Volks(aber)glauben gilt er als ein Tag, an dem besonders viel Unglück passiert. Selbst Leute, die am Freitag, den 13. oder mit der Zahl 13 noch nie eine unangenehme Erfahrung machten, lassen sich davon irritieren, sofern sie abergläubisch sind. Das soll sogar bei manchen so weit gehen, dass sie sich an diesem Tag kaum aus dem Bett trauen (Paraskavedekatriaphobie).
Der Aberglaube ist so sehr verbreitet, dass es in etlichen Hotels keine Zimmer mit der Nummer 13 gibt oder Fluggesellschaften auf die 13. Sitzreihe verzichten.

Warum entstand überhaupt dieser Volks(aber)glaube? Nach der christlichen Überlieferung soll Jesus an einem Freitag gekreuzigt worden sein, und Judas, der Verräter, war beim letzten Abendmahl der 13. im Bunde. Auch Adam und Eva sollen an einem Freitag von den ihnen verbotenen Früchten des Baumes der Erkenntnis gekostet haben.
Die Ursache für diesen Aberglauben ist also in der christlichen Tradtion zu finden.

Die Zahl 13 gilt offenbar schon lange als schlechtes Omen, so dass sich aufgrund von zwei "Unglückssymbolen" an einem Tag die *Gefährlichkeit* am Freitag, dem 13. verdoppelt.

Doch es gibt Entwarnung: Auswertungen von Unfalldaten haben ergeben, dass sich an einem Freitag dem 13. nicht mehr Verkehrsunfälle mit schwerem Sachschaden ereignen als an einem "gewöhnlichen" Freitag.

In Japan und Mexiko gilt die 13 übrigens als Glückszahl. ;-)

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3
Nov
2009

ewig leben?

"Es ist schön, so alt zu werden und dabei auch noch gesund und munter zu sein, deshalb werde ich diesen
Geburtstag auch ganz groß feiern"
(Zitat einer 90jährigen Jubilarin aus der heutigen Tageszeitung).

Laut Reader's Digest wünscht sich jeder zehnte Deutsche einer repräsentativen Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Emnid zufolge ein ewiges Leben.
Zwei Prozent der Bundesbürger würden gerne 150 oder 300 Jahre alt werden;
Acht Prozent würden gerne 110 Jahre auf dieser Erde verbringen; und mit
56 Prozent wünscht sich die Mehrheit, 90 Jahre alt zu werden.

Nun, ein ewiges Leben auf dieser Erde fände ich persönlich recht langweilig. Irgendwann hat man doch alles
durch und sehnt sich nach Ruhe, so wie man sich nach einem erfüllten Tag den nächtlichen Schlaf herbeisehnt.
Doch 90 Jahre in guter Gesundheit und Beweglichkeit leben zu dürfen, fände ich prima... ;-)

1
Nov
2009

Allerheiligen

Das Fest wurde von der Kirche eingeführt, da es unmöglich war, jeden Heiligen an einem besonderen Tag zu feiern. An Allerheiligen wird somit *aller Heiligen* gedacht, auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden, sowie der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott. In vielen Ländern ist Allerheiligen ein sogenannter stiller Feiertag. Das heißt, dass an diesem Tag keine Tanzveranstaltungen durchgeführt werden dürfen und laute Musik verboten ist (aus Wikipedia).


Alter Friedhof von Freiburg / zum Vergrößern bitte anklicken

Traditionell wird an diesem ersten Novemberfeiertag aber auch der Verstorbenen und der Vergänglichkeit der noch Lebenden gedacht, und ist tief im Volksbewusstsein verankert.
Viele Gräber sind an diesem Tag aufwändig geschmückt. Doch weil der Tod in unserer Gesellschaft zunehmend verdrängt bzw. zu einem anonymen Vorgang wird, gibt es einen Gegentrend. Zunehmend mehr Menschen (in Baden-Württemberg schätzungsweise jeder Zehnte) finden daher ihre letzte (namenlose) Ruhestätte auf eigens dafür vorgesehenen Wiesenflächen - weder Kerzen noch Grabblatten oder Blumen sind dort auszumachen. Niemand bekommt Auskunft darüber, wessen sterbliche Überreste an welcher Stelle des ausgewiesenen Feldes in der Erde ruhen. Die Beisetzung wird vom Friedhofspersonal und Bestatter vorgenommen. Die Angehörigen wissen weder wo noch wann.

31
Okt
2009

Halloween

steht unmittelbar vor der Tür.

Der Brauch, ausgehöhlte und mit einer Kerze beleuchtete Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland, dem Mutterland von Halloween. Dort lebte der Sage nach der Bösewicht Jack O'Lantern. An einem Abend vor Allerheiligen saß der geizige und hinterlistige Trunkenbold Jack O'Lantern am Tresen, da erschien ihm plötzlich der Teufel, der ihn mitnehmen wollte. Doch Jack handelte mit dem Teufel und bot ihm seine Seele für einen letzten Drink an. Da verwandelte sich der Teufel in eine Münze, damit der Wirt bezahlt werden konnte. Aber Jack war nicht nur geizig, sondern auch gerissen und ließ daher die Münze schnell in seinem Portemonaie verschwinden. Doch da sich darin auch ein Kreuz befand, konnte sich der Teufel nicht mehr zurückverwandeln. Aus dieser Position heraus konnte nun Jack mit dem Teufel handeln, und so ließ er ihn unter der Bedingung frei, dass Jacks Seele noch 10 Jahre frei sein sollte.
Nach den verstrichenen 10 Jahren versuchte der Teufel erneut sein Glück und abermals überlistete ihn Jack. Diesmal musste der Teufel versprechen, Jacks Seele niemals zu holen. Doch weil Jack ein Leben lang geizig und hinterlistig war, blieb die Himmelspforte für ihn verschlossen, als er Jahre später starb. Aber auch der Teufel wollte ihn nicht bei sich aufnehmen, da er von ihm betrogen worden war, und so musste Jack wieder zurück. Da es auf dem langen Rückweg so dunkel und frostig war, bekam er vom Teufel eine Rübe und ein Stück glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer mit auf den Weg.
So legte er also die glühende Kohle in eine ausgehölte Rübe, damit sie nicht verlöschte und machte sich auf. Seitdem wandelt seine Seele mit der Laterne durch die Dunkelheit - nur an Halloween, am Vorabend von Allerheiligen, bekommt der alte Schurke etwas Gesellschaft, wenn viele ausgehöhlte Kürbisse die Vorgärten zieren und kleine "vagabundierende Banden" an der Türe stehen und *Süßes oder Saures* fordern (im Englischen "Trick or Treat", was soviel heißt wie: "Streich oder Leckerei" ... ;-) )

26
Okt
2009

Ist der Mensch

ein Kreisläufer?

Fast jeder kennt die Geschichte von Menschen, die sich verirrt haben und schließlich wieder an die Ausgangsstelle zurückkommen.
Demzufolge sind sie also *im Kreis* gelaufen.

Versuche von Tübinger Forschern belegen nun, dass in gleichförmigen Gegenden wie z.B. einer Wüste, ein Mensch es in der Regel
nicht schafft, eine gerade Linie einzuhalten. Denn dazu werden Referenzpunkte wie Gebäude, Berge, Sonne, Mond usw. benötigt.
Die Forschergruppe, die sich auch aus kanadischen und französischen Wissenschaftlern zusammensetzt, vermutet, dass die Ursache
dafür in einer Störung des sensomotorischen Systems liegt. Ohne äußere Orientierungspunkte falle es daher dem Menschen schwer,
seine Sinneswahrnehmung nachzujustieren und geradeaus zu gehen. (Info aus BZ)

23
Okt
2009

an apple a day...

Adam und Eva wurde er zum Verhängnis; Schneewittchen wurde beinah mit ihm vergiftet; Wilhelm Tell sollte ihn vom Kopf seines Sohnes schießen; ja, sogar der erste Computer wurde nach ihm benannt... ;-)


unzertrennlich... ;-)

Ursprünglich wuchsen die Apfelbäume im Wald zwischen den verschiedenen Laubbäumen. Die Früchte erreichten gerade mal Walnussgröße und schmeckten sehr sauer. Doch bereits 1450 wurden Obstbäume im Orient und Ägypten kultiviert. Alexander der Große brachte von seinen Feldzügen verschiedene Obstsorten mit, darunter auch den Apfel. Von Griechenland gelangte er schließlich nach Italien. Und die Römer nahmen das wohlschmeckende Obst mit auf ihre Feldzüge nach Frankreich und Deutschland.
Inzwischen gibt es im deutschsprachigen Raum allein an die 3000 (!) Apfelsorten. Er schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch sehr vitaminreich und gesund. Und wie sagt ein englisches Sprichwort: "an apple a day keeps the doctor away!"
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