7
Nov
2009

allerlei Tibetisches...



Für alle, die gerne dabei sein möchten, finden folgende 'tibetische' Veranstaltungen (in Emmendingen) statt:

vom 10. - 14.11.09 erstellen BUDDHISTISCHE NONNEN ein *Sandmandala* im Foyer des Rathauses.
.............................Es beginnt am Dienstag 10 Uhr mit einem Eröffnungsritual und endet am Samstag mit der Auflösung.
.............................(Veranstalter: W. Schüssele)

am 11.11.09 *Pilgertour zum heiligen Berg KAILASH* - Diavortrag von ASHI Hunger - 19.30 Uhr

am 12.11.09 *Tibetische Tänze, Gesänge und Rituale* - Moderation: ASHI Hunger - 19.30 Uhr


Kontakte HIER

Veranstaltungsort:

79321 EMMENDINGEN
Festhalle im ZPE
Neubronnstr. 25

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6
Nov
2009

tiefer Schlaf...

BILD3316

Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch, ich geh in eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.

Ihr glaubt mich tot, doch dass die Welt ich tröste,
leb ich mit tausend Seelen dort,
an diesem wunderbaren Ort,
im Herzen der Lieben. Nein, ich ging nicht fort,
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.

Michelangelo Buonarroti

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wohin...

5
Nov
2009

Chrysanthema



Die Altstadt von Lahr ist seit einigen Wochen in ein leuchtend buntes Blütenmeer getaucht. Zum zwölften Mal



werden Plätze, Straßen und Fassaden mit mehr als 10 000 Chrysanthemen geschmückt.



Nirgendwo in Deutschland kann sich die ursprünglich aus Asien stammende Pflanze so beeindruckend in Szene setzen.



An allen Ecken und Enden eine bunte Vielfalt.



Erstmals gibt es dieses Jahr auch einen japanischen Bereich.



Möglich wird das alles durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer.





In Japan ist die Chrysantheme Nationalblume, und im ganzen Land wird traditionell das Chrysanthemenfest gefeiert.
In China symbolisiert die Chrysantheme den Herbst, den neunten Monat sowie langes Leben.
In den Niederlanden bedeuten rote Chrysanthemen "Ich liebe Dich", weiße stehen für "Wahrheit" und gelbe für "leichtes Verliebtsein".





Natürlich ist das von mir gezeigte nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was tatsächlich geboten wird.





Allein die verschiedenen Blütenwagen wurden mit unzähligen Blüten einzeln in Handarbeit von Vereinsmitgliedern beklebt.
Aber auch die Geschäftsleute und Anwohner machen mit - zahlreiche Fenster zieren Blumenkaskaden.

Farbenfroh kommt auch das umfangreiche Rahmenprogramm daher. Von Vorführungen zur Floristik und Botanik über fernöstliche Bewegungskunst bis zum Schaukochen regionaler Spitzenköche (z.B. *Chrysanthemensorbet mit Quarksoufflé auf Orangensauce*
oder einer *geschäumten Chrysanthemensuppe*...), was beweist, dass die Chrysantheme nicht nur das Auge erfreut, sondern
auch kulinarisch ihre Reize hat... ;-)
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4
Nov
2009

Gerrit van Honthorst

Gerrit van Honthorst, geboren am 4. November 1592 in Utrecht, war ein niederländischer Maler.
Die Prinzen von Oranien, Friedrich Heinrich und Wilhelm II. ernannten ihn zum Hofmaler und gaben ihm zahlreiche Aufträge.
Zumeist wandte er nächtliche Beleuchtung durch Kerzen- oder Lampenlicht an, weshalb er von den Italienern den Beinamen
"Gherardo della Notte" erhielt. Weitere Infos hier.


Gerrit van Honthorst, 'Der Heiratsvermittler', 1625
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wie eine Schaumblase...

Betrachtet ein Mensch diese Welt wie eine Schaumblase, wie eine Sinnestäuschung,
so hat der König des Todes keine Macht über ihn.

(Dhammapada)


Haben in einer Zeit, in welcher Fortschritt (immer schneller, immer weiter, immer höher) oberste Priorität
zu haben scheint, nicht gerade Worte wie diese von Buddha besonderes Gewicht?!
Alle großen Weisen rieten bzw. raten dazu, immer mal wieder innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu
besinnen. Dazu gehört auch, sich mit der Vergänglichkeit alles Irdischen auseinanderzusetzen.

Ich habe diesen November-Monat dazu auserkoren, (mich) immer mal wieder daran zu erinnern... ;-)

3
Nov
2009

Novemberrose

fallende Blütenblätter
lautlos im Sterben.


ewig leben?

"Es ist schön, so alt zu werden und dabei auch noch gesund und munter zu sein, deshalb werde ich diesen
Geburtstag auch ganz groß feiern"
(Zitat einer 90jährigen Jubilarin aus der heutigen Tageszeitung).

Laut Reader's Digest wünscht sich jeder zehnte Deutsche einer repräsentativen Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Emnid zufolge ein ewiges Leben.
Zwei Prozent der Bundesbürger würden gerne 150 oder 300 Jahre alt werden;
Acht Prozent würden gerne 110 Jahre auf dieser Erde verbringen; und mit
56 Prozent wünscht sich die Mehrheit, 90 Jahre alt zu werden.

Nun, ein ewiges Leben auf dieser Erde fände ich persönlich recht langweilig. Irgendwann hat man doch alles
durch und sehnt sich nach Ruhe, so wie man sich nach einem erfüllten Tag den nächtlichen Schlaf herbeisehnt.
Doch 90 Jahre in guter Gesundheit und Beweglichkeit leben zu dürfen, fände ich prima... ;-)

2
Nov
2009

last time by moonlight...

Mensch oder Maus... ;-)

Ob eine schwarze Katze
Unglück bringt oder nicht,
hängt davon ab, ob man
ein Mensch oder eine Maus ist…


(Max O’ Rell)




Von Nachbars Kater *Nero* hat hingegen nicht mal 'ne Maus viel zu befürchten... ;-)

1
Nov
2009

wenn ihr dahin kommt...

Ich bin von Euch gegangen,
nur für einen Augenblick und gar nicht weit.
Wenn Ihr dahin kommt,
werdet Ihr Euch fragen,
warum Ihr geweint habt.

(Lao Tse)

Allerheiligen

Das Fest wurde von der Kirche eingeführt, da es unmöglich war, jeden Heiligen an einem besonderen Tag zu feiern. An Allerheiligen wird somit *aller Heiligen* gedacht, auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden, sowie der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott. In vielen Ländern ist Allerheiligen ein sogenannter stiller Feiertag. Das heißt, dass an diesem Tag keine Tanzveranstaltungen durchgeführt werden dürfen und laute Musik verboten ist (aus Wikipedia).


Alter Friedhof von Freiburg / zum Vergrößern bitte anklicken

Traditionell wird an diesem ersten Novemberfeiertag aber auch der Verstorbenen und der Vergänglichkeit der noch Lebenden gedacht, und ist tief im Volksbewusstsein verankert.
Viele Gräber sind an diesem Tag aufwändig geschmückt. Doch weil der Tod in unserer Gesellschaft zunehmend verdrängt bzw. zu einem anonymen Vorgang wird, gibt es einen Gegentrend. Zunehmend mehr Menschen (in Baden-Württemberg schätzungsweise jeder Zehnte) finden daher ihre letzte (namenlose) Ruhestätte auf eigens dafür vorgesehenen Wiesenflächen - weder Kerzen noch Grabblatten oder Blumen sind dort auszumachen. Niemand bekommt Auskunft darüber, wessen sterbliche Überreste an welcher Stelle des ausgewiesenen Feldes in der Erde ruhen. Die Beisetzung wird vom Friedhofspersonal und Bestatter vorgenommen. Die Angehörigen wissen weder wo noch wann.

31
Okt
2009

Halloween

steht unmittelbar vor der Tür.

Der Brauch, ausgehöhlte und mit einer Kerze beleuchtete Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland, dem Mutterland von Halloween. Dort lebte der Sage nach der Bösewicht Jack O'Lantern. An einem Abend vor Allerheiligen saß der geizige und hinterlistige Trunkenbold Jack O'Lantern am Tresen, da erschien ihm plötzlich der Teufel, der ihn mitnehmen wollte. Doch Jack handelte mit dem Teufel und bot ihm seine Seele für einen letzten Drink an. Da verwandelte sich der Teufel in eine Münze, damit der Wirt bezahlt werden konnte. Aber Jack war nicht nur geizig, sondern auch gerissen und ließ daher die Münze schnell in seinem Portemonaie verschwinden. Doch da sich darin auch ein Kreuz befand, konnte sich der Teufel nicht mehr zurückverwandeln. Aus dieser Position heraus konnte nun Jack mit dem Teufel handeln, und so ließ er ihn unter der Bedingung frei, dass Jacks Seele noch 10 Jahre frei sein sollte.
Nach den verstrichenen 10 Jahren versuchte der Teufel erneut sein Glück und abermals überlistete ihn Jack. Diesmal musste der Teufel versprechen, Jacks Seele niemals zu holen. Doch weil Jack ein Leben lang geizig und hinterlistig war, blieb die Himmelspforte für ihn verschlossen, als er Jahre später starb. Aber auch der Teufel wollte ihn nicht bei sich aufnehmen, da er von ihm betrogen worden war, und so musste Jack wieder zurück. Da es auf dem langen Rückweg so dunkel und frostig war, bekam er vom Teufel eine Rübe und ein Stück glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer mit auf den Weg.
So legte er also die glühende Kohle in eine ausgehölte Rübe, damit sie nicht verlöschte und machte sich auf. Seitdem wandelt seine Seele mit der Laterne durch die Dunkelheit - nur an Halloween, am Vorabend von Allerheiligen, bekommt der alte Schurke etwas Gesellschaft, wenn viele ausgehöhlte Kürbisse die Vorgärten zieren und kleine "vagabundierende Banden" an der Türe stehen und *Süßes oder Saures* fordern (im Englischen "Trick or Treat", was soviel heißt wie: "Streich oder Leckerei" ... ;-) )

Jan Vermeer van Delft

war einer der bekanntesten holländischen Maler des Barock.
Sein Gesamtwerk umfasst nach heutiger Kenntnis nur 37 Gemälde, doch bereits zu seinen Lebzeiten konnte er
gute Preise für seine Bilder erzielen.


Ansicht von Delft, 1660/1661

Stadtansichten wurden nur selten für den freien Markt gefertigt, sonden meist infolge von öffentlichen oder privaten Aufträgen.
Sie erzielten deshalb auch höhere Preise als nicht auftragsgebundene Landschaftsbilder.
Das Bild *Ansicht von Delft* malte Jan Vermeer wahrscheinlich von einem höheren Stockwerk eines Hauses aus.
Nachdem dieses Gemälde in der Literatur besonders gerühmt worden war, entschied sich König Wilhelm I. der Niederlande für den Ankauf dieses Werkes.



Bei der Kupplerin 1656

Bekannt geworden ist Vermeer vor allem für seine Genremalerei, die einen Großteil seiner Arbeiten ausmachen. Da Genrebilder auch Werte vermitteln sollten, erhielten sie oft Mahnungen, wie z.B. das Motiv oben wohl aussagen sollte, dass der Mensch trotz der sinnlichen Verführungen bei klarem Verstand bleiben sollte. In den meisten Frauendarstellungen von Jan Vermeer spielen moralische Aussagen mehr oder weniger eine Rolle.



Die Briefleserin, etwa 1662-1663

Über das Leben von Jan Vermeer van Delft ist nur wenig bekannt. Er wurde am 31. Oktober 1632 in der Nieuwe Kerk in Delft
getauft und war das zweite Kind und der einzige Sohn seiner Eltern.
Über die Ausbildung Jan Vermeers zum Maler gibt es keine gesicherten Informationen. Er wurde als Freimeister am 29. Dezember 1653 Mitglied der St.-Lukas-Gilde. Dieser Aufnahme muss eine sechs Jahre umfassende Lehrzeit bei einem von der Gilde anerkannten Maler vorausgegangen sein.
Jan Vermeer heiratete am 20. April 1653 Catharina Bolnes in Schipluy, einem Dorf in der Nähe von Delft. Die Ehe stieß zunächst auf den Widerstand der Mutter Catharinas, Maria Thins. Ein Grund dafür kann die calvinistische Konfessionszugehörigkeit Vermeers gewesen sein, während Catharina Bolnes der katholischen Kirche angehörte. Erst nach Fürsprache des Katholiken Leonaert Bramer gab Maria Thins ihre Vorbehalte gegen eine Eheschließung auf. Die Frage, ob Vermeer zum katholischen Glauben übertrat, ist umstritten.



Die Spitzenklöpplerin, um 1664

Salvador Dalí war bereits als Kind fasziniert von einer Reproduktion Vermeers: *Die Spitzenklöpplerin*, die sich im Arbeitszimmer seines Vaters befand.
Später war Salvador Dalí ein großer Bewunderer Vermeers und verglich die Spitzenklöpplerin mit der Sixtinischen Kapelle. Dazu sagte er wörtlich: "Michelangelo mit dem Jüngsten Gericht ist nicht großartiger als Vermeer van Delft mit seiner Spitzenklöpplerin im Louvre, eine Handspanne im Quadrat groß. Wenn man die plastischen Dimensionen in Betracht zieht, so kann man Vermeers Spitzenklöpplerin der Sixtinischen Kapelle gegenüber als großartig bezeichnen."



Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge, 1665
Das wohl populärste Bild von Jan Vermeer.

Der Turban mit dem gelben, herabfallenden Tuch ist ein Zeichen für das in der damaligen Zeit vorhandene Interesse an der morgenländischen Kultur in Folge der Türkenkriege. Im 17. Jahrhundert waren Turbane deshalb ein beliebtes und weit verbreitetes Accessoire in Europa. Daneben fällt besonders die Perle am Ohr des Mädchens auf, die aus der Schattenzone des Halses hervorsticht.

Jan Vermeer wurde von Mäzenen unterstützt, die einen Großteil seiner Werke erwarben.
Aufgrund des kleinen Gesamtwerkes von Jan Vermeer (insgesamt 37 Bilder) sowie der Tatsache, dass nur selten Gemälde von ihm auf Auktionen gehandelt wurden, blieben seine Werke zu seinen Lebzeiten den meisten unbekannt und fanden über einen kleinen Kenner– und Liebhaberkreis hinaus kaum Beachtung.

Heute zählt Jan Vermeer zu den populärsten niederländischen Malern. So besuchten 1995 und 1996 460.000 Besucher innerhalb von 14 Wochen in Den Haag die Ausstellung Johannes Vermeer, in der 22 seiner Werke zu sehen waren. Außergewöhnlich war, dass alle Tickets bereits im Vorverkauf verkauft wurden. In Washington D.C. besuchten dieselbe Ausstellung 327.551 Besucher.
Diese und weitere Informationen hier
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